Eine neue Betrugsmasche
Im Juli wurden bereits zwei größere mittelständische Unternehmen Opfer eines versuchten Betruges mittels gefälschten Emails. Beide Male wurde die Fälschung noch rechtzeitig erkannt und somit ein Schaden von mehreren Hunderttausend Euro abgewandt. Die Cybercops der Kripo Rosenheim wurde mit den Ermittlungen betraut. Die derzeit noch unbekannten Täter setzten sich unter Verwendung von gefälschten E-Mail-Adressen direkt mit den Finanzabteilungen der Unternehmen in Verbindung und gaben vor, dass seitens der Vorstände oder der Firmenchefs Zahlungen an ausländische Konten angewiesen werden sollen. Als Absender der Mails waren die Namen der Firmenverantwortlichen angegeben. In den E-Mails wird unter Hinweis auf beispielsweise ein neues Projekt um Diskretion gebeten. Somit wurde versucht, die Empfänger der E-Mails dazu zu bringen, ohne vorherige Rücksprache mit den vermeintlichen Absendern der Mails die Zahlungen auszuführen. In diesem Zusammenhang wurde außerdem in einem Fall zur Unterstreichung der Seriosität die Identität eines tatsächlich existierenden Rechtsanwaltes einer renommierten Anwaltskanzlei verwendet. Dieser vermeintliche Anwalt nahm hierzu sowohl per E-Mail als auch telefonisch Kontakt zu der Finanzabteilung auf.
Auch im zweiten bekannten Fall sollte die Abwicklung durch eine Rechtsanwältin erfolgen. Bei dieser handelte es sich jedoch um eine fiktive Person, die ebenfalls per E-Mail und auch telefonisch Kontakt zu der Buchhaltung des Unternehmens aufnahm.
In beiden hier bekannten Fällen sind glücklicherweise keine Zahlung erfolgt, so dass den Unternehmen kein Schaden entstanden ist. Die Spezialisten der Kriminalpolizei Rosenheim in Sachen Cybercrime haben die Ermittlungen aufgenommen. Nach derzeitigem Erkenntnisstand agieren die Täter, die sehr gut deutsch mit ausländischem Akzent sprechen, aus dem Ausland. Es konnten digitale Spuren festgestellt werden, welche zu unterschiedlichen Providern aus verschiedenen Ländern führen.
27 Syrer unter unmenschlichen Bedingungen eingeschleust
Gestern gegen 4.30 Uhr fiel einer Polizeistreife auf der Autobahn A 3 ein VW Crafter mit rumänischem Kennzeichen auf. Der VW wurde zur Kontrolle angehalten. Dabei stellte sich heraus, dass im Laderaum 27 Syrer teilweise standen und teilweise in der Hocke waren. Dabei handelte es sich um vierzehn Männer, fünf Frauen und acht Kinder, die der 44-jährige rumänische Fahrer nach Deutschland eingeschleust hatte. Er fuhr ohne Pause von Ungarn nach Deutschland. Die Geschleusten hatten weder etwas zu trinken noch zu essen zur Verfügung. Ihnen wurde ebenfalls keine Gelegenheit gegeben ihre Notdurft zu verrichten. Der rumänische Schleuser wurde festgenommen und die 27 Syrer der Bundespolizei übergeben. Gegen den Schleuser erging Haftbefehl.
Bellender Hund verursacht Unfall mit Pferdekutsche
Ein Kutscher aus der Gemeinde Kirchberg im Wald beförderte gestern gegen 14.30 Uhr fünf Feriengäste in seiner Kutsche. Nachdem im Garten eines Anwesens ein Hund unvermittelt zu bellen begann, erschraken die Pferde offenbar massiv und scheuten. Der Kutscher konnte sein Gefährt nicht mehr kontrolliert lenken und prallte gegen einen abgestellten Pkw. Er und seine fünf Passagiere wurden dabei verletzt und in eine Klinik eingeliefert.
Auf die Brötchen hatte er es nicht abgesehen
In der Nacht auf heute drangen bislang unbekannte Täter in Allersberg in eine Bäckerei ein. Zwischen 20.30 Uhr und 5.50 Uhr hebelten die Täter zunächst die Schiebetür zur Bäckerei auf und gelangten so in die Innenräume. Gewaltsam öffneten sie einen Tresor und stahlen die Tageseinnahmen. Eine Angestellte bemerkte kurz vor 6 Uhr den angerichteten Schaden und verständigte die Polizei.