Rund 600 Erzieherinnen und Erzieher aus der gesamten Region machen in der Ingolstadt Innenstadt auf ihre Forderungen aufmerksam
(ty) „Wir woll’n mehr Kohle sehen.“ Heute Vormittag waren nicht die städtischen Kitas in Ingolstadt und der Region, sondern die Innenstadt fest in der Hand der Erzieherinnen und Erzieher. Rund 600 von ihnen waren dem Aufruf der Gewerkschaften ver.di und GEW gefolgt und haben sich nach einem lautstarken Marsch durch die Fußgängerzone und vor das Alte Rathaus auf dem Paradeplatz zu einer zentralen Kundgebung versammelt, wo sie unter Ohren betäubendem Lärm hunderter Trillerpfeifen ihren Forderungen Ausdruck verliehen.

Heute bleiben auch in Ingolstadt die städtischen Kindertagesstätten (bis auf drei Ausnahmen) geschlossen. Rund um die Stadt hatte der Streik der Erzieherinnen und Erzieher bereits gestern begonnen. Die Gewerkschaften und auch der Beamtenbund fordern eine bessere Bezahlung in den Sozial- und Erzieherberufen.

Heute, Mittwoch, sind in Ingolstadt bis auf die Kitas „Am Nordpark“, Kindergarten „Kleine Welt“ und der Schulkindergarten an der Antonschule alle städtischen Kitas geschlossen. Am 15. Mai ist kein Streiktag. Die Mitarbeiterinnen der städtischen Kitas entscheiden je nach Streikaufruf jeweils neu, ob sie dem Streikaufruf folgen. Von daher ist laut Stadt Ingolstadt eine Vorhersage, an welchen Tagen die Kitas geöffnet oder geschlossen sind, nicht möglich. Für die 21. Kalenderwoche sind von Seiten der Gewerkschaft jedoch weitere Streiks angekündigt.

Den aktuellen Stand bezüglich der Streiks für die Kitas in Ingolstadt ist abrufbar unter www.ingolstadt.de/kitastreik abrufbar.